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Übung: Absicherung eines einsturzgefährdeten Gebäudes

Nach Gasexplosionen oder Bränden drohen oftmals Gebäude einzustürzen. Um Einsatzkräfte und Anwohner zu schützen, setzt das Technische Hilfswerk unter anderem das Abstützsystem Holz (ASH) ein. Mit dem ASH können marode Decken und instabile Wände abgestützt und so ein Einsturz des Gebäudes verhindert werden.

Foto: Jakobus von Geymüller, THW Karlsruhe

Während ein mancher samstags um 8 Uhr noch schläft,  machten sich am 19.09.2015 rund 25 motivierte Kollegen des THW Karlsruhe freiwillig ans Werk und übten das Abstützen eines vermeintlich in seiner Bausubstanz beeinträchtigen Gebäudes. Der Umfang der ASH-Ausstattung des THW Karlsruhe ist beachtlich: Neben vielen auf einen extra Anhänger mitgeführten Holzbalken in verschiedenen Größen sind im Einsatz Kreissägen und Bohrmaschinen zum Aufbau erforderlich. Damit lässt sich das Holz vor Ort je nach Verwendungszweck entsprechend anpassen. Messgeräte sowie Stützen sind ebenfalls Bestandteil des Inventars. Einmal aufgebaut, bleibt das ASH meist bis zum Ende des Einsatzes stehen, das heißt in der Regel bis. zumWiederaufbau oder Abriss des Gebäudes. Das Holz wird danach in aller Regel nicht wieder für ein ASH verwendet, da es unter anderem durch Witterungseinflüsse nicht mehr hundertprozentig belastbar ist. Da es sich um eine Übung handelte, konnte das vom THW Karlsruhe selber beschaffte Material wieder abgebaut werden und wartet auf einen Einsatz.


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