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Üben, üben, üben!

„Erdbeben in Italien, viele Gebäude sind eingestürzt, verschütte Personen und Sachgüter müssen gerettet werden“, „Nach. demEinsturz des Kölner Stadtarchivs am Dienstagnachmittag, dem 03.03.09, werden immer noch Personen vermisst“ – zwei Beispiele, bei denen technische Hilfe gefordert sind, um Menschen zu retten und Sachwerte zu bergen. Doch dies erfordert Wissen, Wissen, welches ständig trainiert werden muss.

Hierzu hat sich unlängst für die Karlsruher THWler die Möglichkeit ergeben, in den ehemaligen Gebäuden des Schwesternheims der Badischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz  an der Kochstraße zu üben: Das sich im Abbruch befindende Haus bot realitätsnahe Bedingungen zur Rettung von Personen über Trümmer. Das angenommene Szenario und der Einsatzauftrag: „Nach einem Erbeben. müssenMenschen aus dem teilzerstörten Gebäude befreit werden“. Da aufgrund der Lage eine Rettung von Menschen aus den oberen Geschossen des Gebäudes mittels Feuerwehr-Drehleiter nicht möglich war, musste  eine  Seilbahn gebaut werden, mit deren Hilfe Verletzte in waagrechter Lage sicher über sicher gerettet werden konnten. Weiterhin galt es, aus dem Keller Personen zu befreien: Hier wurde, unterstützt durch die 15 köpfige Jugendgruppe des THW Karlsruhe, mittels hydraulischem Rettungsgerät ein Zugang geschaffen. Für die taghelle Ausleuchtung der Einsatzstelle sorgten mitgebrachte Lichtmastfahrzeuge und zahlreiche Scheinwerfer.


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