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Sprengtechnisches Öffnen von Verglasungen

Die Herstellung eines im Brandfall notwendigen Zugangs durch Sicherheitsverglasungen von Geschäfts- und Verwaltungsbauten ist mit herkömmlichen mechanischen Methoden nicht oder nur erschwert möglich. Bei Passiv- und Niedrigenergiehäusern besteht im Brandfall aufgrund der dichten Gebäudehülle zudem die erhöhte Gefahr der Rauchgasdurchzündung oder eines Backdrafts (Rauchgasverpuffung), sobald Brandpyrolysegase über Öffnungen (Türen, Fenster, etc.) in Kontakt mit der Außenluft treten.

Die Eignung mechanischer Verfahren im Nahbereich zum Eindringen in (Sicherheits-) Verglasungen ist in Frage. zustellen, da Stichflammen Dimensionen bis zu mehreren Metern in der Länge und in der Breite der jeweiligen Öffnungen (Fenster und Türen) annehmen können. 
 
Um die Gefährdung von Einsatzkräften zu minimieren, wird ein schonendes Verfahren gesucht. Die gezielte und minimierte Nutzung von Sprengmitteln könnte hierfür eine Option zur Leistung einer schadensarmen Einsatzführung darstellen. 
In Zusammenarbeit. mitder Branddirektion Karlsruhe, dem. Karlsruher Institutfür Technologie und weiteren Partnern wurden am 22.8.2009 mehrere Tast-Versuche mit erfolgversprechendem Ergebnis durchgeführt. Das Finden eines standardisierten Verfahrens sollte Thema eines zukünftigen gemeinsamen Forschungsvorhabens sein. 


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