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Brand in einer Gärtnerei forderte schweres Gerät

Dass ein offenes Feuer auf dem Gelände seiner Gärtnerei in Karlsruhe-Neureut ihm einen Besuch von rund 70 Einsatzkräften und über 20 Fahrzeugen von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst bescheren würde, hatte ein 73-Jähriger am Donnerstagmorgen, dem 28.01.2016, sich wohl nicht gewünscht.

Foto: Urs Veit

Beim Eintreffen der Feuerwehr gegen 9:00 Uhr hatten die Flammen seines völlig außer Kontrolle geratenen Feuers bereits reichlich Nahrung in einer hohen Anzahl an Altreifen gefunden. Eine zur Gärtnerei gehörende Hütte wurde ebenfalls Opfer der Flammen. Zudem wurden Sträucher, Bäume und gärtnerische Einrichtungen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Da sich die Löscharbeiten schwierig gestalteten, forderte die Berufsfeuerwehr das Technische Hilfswerk zur Unterstützung an. Bereits 22 Minuten nach Alarmierung begannen die THW-Helfer unter schwerem Atemschutz mit dem Radlader die Freilegung die auf einer Fläche von rund 6000 Quadratmetern im Brand stehender Autoreifen. Die siebenstündige Brandbekämpfung forderte rund 70 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Neureut und Aue, THW und Rettungsdienst. Der verletzte Grundstückseigentümer kam zur weiteren Untersuchung mit dem Rettungshubschrauber in eine Karlsruher Klinik. Der durch das Feuer angerichtete Schaden lässt sich noch nicht beziffern. Zur Prüfung auf eventuelle Bodenverunreinigungen und einen möglichen Sanierungsbedarf haben sich das Amt für Umwelt- und Bodenschutz wie auch die Naturschutzbehörde eingeschaltet.


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